Go To Global Site
Willkommen bei UCB in Deutschland

Neue Partnerschaft „Capture the Fracture®“ ist bestrebt, bis 2025 eine 25-prozentige Reduzierung der Inzidenz von Hüft- und Wirbelkörperfrakturen aufgrund von Osteoporose zu erreichen

  • Die International Osteoporosis Foundation gibt die erste Partnerschaft ihrer Art bekannt, die zusammen mit der Universität Oxford, UCB und Amgen zur Bekämpfung der weltweiten Belastung der öffentlichen Gesundheit durch Osteoporose gegründet wurde1
  • Hüft- und Wirbelkörperfrakturen sind für die Gesellschaft kostspielig und können für Patienten lebensverändernd sein2,3

BRÜSSEL, Belgien (16.06.2020): UCB (Euronext Brüssel: UCB) und Amgen (NASDAQ: AMGN) gaben heute eine Kooperation mit der International Osteoporosis Foundation (IOF) zur Unterstützung ihres Capture the Fracture®-Programms zur Reduzierung von Hüft- und Wirbelkörperfrakturen um 25 Prozent bis 2025 bekannt. Derzeit wird geschätzt, dass weltweit mehr als 200 Millionen Menschen an Osteoporose leiden4 und diese alle drei Sekunden zu einer osteoporotischen Fraktur führt.5

Osteoporose ist eine schwere chronische Erkrankung, die die Knochen im Laufe der Zeit schwächt, so dass sie an Festigkeit verlieren erhöht.5 Es gibt allerdings Schritte, die Patienten und Gesundheitsdienstleister ergreifen können, um das Frakturrisiko zu verringern.1 „Capture the Fracture®“, eine IOF-Initiative, die nunmehr von Amgen und UCB in Kooperation mit der Universität Oxford unterstützt wird, ist ein global aufgesetztes Programm, das dazu beiträgt, proaktiv Koordinationsprogramme zur Patientenversorgung nach Frakturen (PFC/post-fracture care) in Krankenhäusern und Gesundheitssystemen zu implementieren, um Patienten dabei zu unterstützen, spätere osteoporotische Frakturen zu verhindern. Selbst nach einer osteoporotischen Fraktur werden etwa 80 Prozent der Personen mit hohem Risiko weiterhin nicht identifiziert oder behandelt.6

„Osteoporose ist nach wie vor ein weltweites Problem, das in einem einzigen Jahr zu 8,9 Millionen Frakturen geführt hat3 , wobei eine vorherige Fraktur das Risiko einer weiteren osteoporotischen Fraktur um 86 Prozent erhöht.7 Ein frühzeitiges Eingreifen durch verbesserte Erkennung, Diagnose und Behandlung nach Frakturen bei geeigneten Patienten kann dazu beitragen, die Ergebnisse zu verbessern und gleichzeitig die Kostenbelastung für die Gesundheitssysteme zu verringern5 “, sagte Dr. Darryl Sleep, Senior Vice President of Global Medical und Chief Medical Officer bei Amgen. „Die Unterstützung des „Capture the Fracture®“-Programms stellt unseren proaktiven Versorgungsansatz dar, der darauf ausgerichtet ist, potenziell lebensverändernde Frakturen vorherzusagen und zu verhindern, ehe sie auftreten.“

„Wir sind derzeit Zeugen einer erheblichen Krankheitslast. Da die weltweite Alterung der Bevölkerung stetig zunimmt, ist es so wichtig wie noch nie, dass man sich mit den Auswirkungen von Osteoporose und damit verbundenen Frakturen auf die Einzelne und den Einzelnen auseinandersetzt“, sagte Professor Cyrus Cooper, Präsident der International Osteoporosis Foundation und Professor für Muskuloskelettalwissenschaft an der Universität Oxford.

„Wir wissen, dass die koordinierte Versorgung nach der Fraktur die effektivste8 und effizienteste Maßnahme ist, um die Lücke in der sekundären Frakturprävention zu schließen – daher freue ich mich sehr, dass Amgen, UCB und die Universität Oxford unser „Capture the Fracture®“-Programm unterstützen werden, unser angestrebtes Ziel zu erreichen: die Ergebnisse für Patienten zu verbessern.", sagte Dr. Philippe Halbout, Chief Executive Officer der IOF.

Die Osteoporose wird von mehreren Fachgebieten behandelt, was die Notwendigkeit einer koordinierten Versorgung zur Unterstützung der Patienten mit dieser Krankheit unterstreicht. Im Mittelpunkt des „Capture the Fracture®“-Modells steht ein Betreuungskoordinator, der Patienten mit einer osteoporotischen Fraktur dazu verhelfen kann, identifiziert, untersucht, diagnostiziert und angemessen behandelt zu werden, um ihr künftiges Frakturrisiko zu senken. Es hat sich gezeigt, dass Programme zur Koordinierung der Versorgung nach Frakturen die Diagnose- und Behandlungsraten verbessern.8,9 Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die 390 bestehenden „Capture the Fracture®“-Programme bis Ende 2022 zu verdoppeln, und wird sich auf Schlüsselregionen wie den asiatisch-pazifischen Raum, Lateinamerika, den Nahen Osten und Europa konzentrieren. 

„Die Einführung des Modells zur Versorgung nach Frakturen wird als ein progressiver Meilenstein im Management von Osteoporose und osteoporotischen Frakturen anerkannt und bleibt ein tiefgreifendes Beispiel dafür, wie gut die Koordination der Versorgung zwischen mehreren unabhängigen Akteuren aussehen kann“, sagte Professorin Dr. Iris Loew-Friedrich, Chief Medical Officer und Executive Vice President, UCB. „Zusammenarbeit und gegenseitiges Lernen sind notwendig, wenn wir uns den Herausforderungen der Zukunft stellen und einen Weg finden wollen, um die Belastung der Gesundheitssysteme und der Menschen, die mit Osteoporose leben, zu verringern. Diese globale Partnerschaft unterstützt das Bestreben von UCB nach einer vernetzten Gesundheitsversorgung, um Wege zu finden, mehr für die Patienten zu erreichen und das Leben von Menschen mit schweren Krankheiten zu verändern.“

Diese Partnerschaft begrüßt auch die Zusammenarbeit mit bestehenden Bündnissen zur Frakturprävention auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene, um eine Änderung der Frakturpräventionspolitik und die Festlegung von Prioritäten voranzutreiben. Zu den weiteren Elementen der Partnerschaft gehören die Entwicklung und Umsetzung von Effizienzsteigerungen und der Austausch bewährter Verfahren über PFCProgrammstandorte hinweg, die Schaffung eines digitalen Instruments, das die Effektivität von PFC dokumentiert und kommuniziert, sowie die Bereitstellung virtueller und persönlicher Mentoren- und Lernmöglichkeiten für Gesundheitsdienstleister.

„Das „Capture the Fracture®“-Programm ist eine unglaubliche Gelegenheit, die akademischen Fähigkeiten und das Fachwissen der Universität zu nutzen, um echte Verbesserungen bei der Versorgung von Osteoporose-Patienten zu erzielen“, sagte Dr. Kassim Javaid, außerordentlicher Professor, Nuffield Department of Orthopaedics, Rheumatology and Musculoskeletal Sciences (NDORMS), Universität Oxford. Dr. Javaid wird zusammen mit Dr. Rafael Pinedo-Villanueva für das Mentorenprogramm und für die Entwicklung eines Leistungsrechners für das PFC-Programm verantwortlich sein. „Wir hoffen, dass durch dieses Programm Millionen von Menschenleben verändert werden, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kolleginnen und Kollegen, um diese Vision zu verwirklichen“.

Weitere Informationen zum Thema „Capture the Fracture®“ finden Sie unter http://www.capturethefracture.org.

Über UCB

UCB, Brüssel, Belgien (www.ucb.com) ist ein weltweit tätiges biopharmazeutisches Unternehmen, das sich der Erforschung und Entwicklung von innovativer Medizin und Behandlungsmöglichkeiten in den Bereichen Zentrales Nervensystem, Immun- und Entzündungserkrankungen widmet, um Menschen mit schweren Krankheiten eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. UCB erreichte 2019 ein Umsatzvolumen von 4,9 Mrd. € und beschäftigt mehr als 7.600 Mitarbeiter in rund 40 Ländern. UCB wird an der Euronext Börse in Brüssel gehandelt (Symbol: UCB). Verfolgen Sie unsere Kurznachrichten bei Twitter unter: @UCB_news.

Über Amgen

Amgen hat sich der Erschließung des Potenzials der Biologie für Patienten mit schweren Erkrankungen, für die ein besonders großer therapeutischer Bedarf besteht, verschrieben. Hierzu setzt das Unternehmen auf das Verständnis der menschlichen Biologie und die Entschlüsselung komplexer Erkrankungen mit Hilfe der modernen Humangenetik. Amgen erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt innovative Therapien für Menschen. Amgen nutzt seine Kompetenz in der Biologika-Herstellung zur Verbesserung von Behandlungsergebnissen und deutlichen Steigerung der Lebensqualität von Patienten. Seit 1980 gehört Amgen zu den Pionieren der Biotechnologie und ist heute das größte unabhängige Biotech-Unternehmen weltweit. Das Unternehmen versorgt Millionen Patienten auf der ganzen Welt und verfügt über eine Pipeline mit bahnbrechendem Potenzial. Weitere Informationen auf www.amgen.com und folgen Sie uns via www.twitter.com/amgen.

Über die International Osteoporosis Foundation

Die International Osteoporosis Foundation (IOF) ist eine eingetragene gemeinnützige, nichtstaatliche Stiftung mit Sitz in der Schweiz. Die IOF hat beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen den Roster Consultative Status erhalten. Die IOF fungiert als globale Allianz von Patientengesellschaften, Forschungsorganisationen, Angehörigen der Gesundheitsberufe und internationalen Unternehmen, die sich für die Förderung der Gesundheit von Knochen, Muskeln und Gelenken einsetzen. www.iofbonehealth.org.

Über die Universität Oxford

Die Universität Oxford ist zum vierten Mal in Folge auf Platz 1 der Times Higher Education World University Rankings platziert: Im Mittelpunkt dieses Erfolgs steht unsere bahnbrechende Forschung und Innovation.

Oxford ist weltberühmt für seine exzellente Forschung und die Heimat einiger der talentiertesten Menschen aus der ganzen Welt. Unsere Arbeit hilft dem Leben von Millionen von Menschen, indem wir reale Probleme durch ein riesiges Netzwerk von Partnerschaften und Kooperationen lösen. Die Breite und Interdisziplinarität unserer Forschung entfacht einfallsreiche und erfinderische Einsichten und Lösungen.

Über die Nuffield-Abteilung für Orthopädie, Rheumatologie und Muskuloskelettalwissenschaften (NDORMS)

Die Nuffield Department of Orthopaedics, Rheumatology and Musculoskeletal Sciences (NDORMS) ist eine multidisziplinäre Abteilung, die sich darauf konzentriert, die Ursachen von Erkrankungen des Bewegungsapparats und Entzündungen zu erforschen, um eine hervorragende und innovative Versorgung zu bieten, die die Lebensqualität der Menschen verbessert. NDORMS ist die größte europäische akademische Abteilung auf ihrem Gebiet und gehört zur Medizinischen Fakultät der Universität Oxford. Sie ist eine rasch wachsende Gemeinschaft von mehr als 500 Orthopäden, Rheumatologen und Wissenschaftlern, die alle auf dem Gebiet der Muskel- und Skeletterkrankungen tätig sind.

Die Forschungsarbeit der Abteilung findet an mehreren Orten im Nuffield Orthopaedic Centre statt, nämlich im Botnar Research Centre, im Kennedy-Institut für Rheumatologie und im Kadoorie Centre. Die Ko-Lokalisierung mit den NHS-Dienststellen stellt die Abteilung in eine hervorragende Position, so dass Grundlagenforscher neben Klinikern arbeiten können. Dies verbessert die Forschungskapazität erheblich, verbessert den Zugang der Forscher zu den Patienten und erleichtert die Interaktion zwischen Klinikern und Wissenschaftlern, die für eine erfolgreiche medizinische Forschung unerlässlich ist. www.ndorms.ox.ac.uk

Weitere Informationen

Scott Fleming, Bone Communications, UCB, T +44 7702777378, scott.fleming@ucb.com

ANSPRECHPARTNER: Amgen, Thousand Oaks Jessica Akopyan, 805-447-0974 (media) Trish Rowland, 805-447-5631 (media)

ANSPRECHPARTNER: International Osteoporosis Foundation Laura Misteli, Communications Editor, T +41 0788571777, lmisteli@iofbonehealth.org

ANSPRECHPARTNER: University of Oxford Josie Eade, Communications Officer, josie.eade@ndorms.ox.ac.uk

Literaturverzeichnis

1. International Osteoporosis Foundation. IOF Compendium of Osteoporosis 2nd Edition. http://www.worldosteoporosisday.org/sites/default/WOD-2019/resources/compendium/2019-IOF-Compendium-ofOsteoporosis-WEB.pdf. Zugriff am 11. März 2020

2. Burge R, Dawson-Hughes B, Solomon DH, et alWong JB, King A, Tosteson A. Incidence and economic burden of osteoporosis-related fractures in the United States, 2005-2025. J Bone Miner Res. 2007; Mar;22(3):465-475.

3. Johnell O, Kanis JA. An estimate of the worldwide prevalence and disability associated with osteoporotic fractures. Osteoporos Int. 2006;17:1726-1733.

4. Reginster JY, Burlet N. Osteoporosis: A still increasing prevalence. Bone. 2006;38 (2 Suppl 1):S4-S9

5. International Osteoporosis Foundation. Capture The Fracture® – A global campaign to break the fragility fracture cycle (October 2012). http://share.iofbonehealth.org/WOD/2012/report/WOD12-Report.pdf. Zugriff am 11. März 2020

6. Nguyen TV, Center JR, Eisman JA. Osteoporosis: underrated, underdiagnosed and undertreated. Med J Aust. 2004;180:S18-S22.

7. Kanis JA, De LAet C, Delmas P, Garnero P, Johansson H, Johnell O, Kriger H, McCloskey EV, Mellstrom D, Melton LJ III, Odén A, Pols H, Reeve J, Silman A, Tenenhouse A. A meta-analysis of previous fracture and fracture risk. Bone 2004 35;375-82

8. Akesson et al. Capture the Fracture®: a Best Practice Framework and global campaign to break the fragility fracture cycle. Osteoporos Int. 2013 Aug;24(8):2135-52

9. Ganda et al. Models of care for the secondary prevention of osteoporotic fractures: a systematic review and metaanalysis Osteoporos Int (2013) 24:393–406